„Wir lernen eine ganze Welt kennen“

„Was macht Hensels Geschichte so lesenswert, auch in ihrem epischen Umfang? {…} Wir lernen eine ganze Welt kennen: Zechen und Hütten, Hochzeiten und Kneipenversammlungen, Feldzüge und Schlachten, Vorlesungen über Kants »Kritik der reinen Vernunft« und Liebesgeflüster, wir gehen auf die Wochenmärkte, befinden uns im Reichskanzleramt und beim Reichspräsidenten, auch in der Reichsbank und auf einem Industriellentreffen, die Orte sind neben dem Ruhrgebiet mehrmals Berlin, Koblenz mit dem Headquarter der US-Truppen, Moskau mit Lenin, sogar Barcelona – und es gibt, bei aller Realistik, auch nächtliche Surrealismen, wenn nämlich Heinrich Heine auftaucht. Der Roman bietet eine ganze Welt. In aller Breite. Und von oben nach unten und umgekehrt. Das ist heute selten. {…}

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